[Rezension] Solitaire




Buchtitel: Solitaire
Autor: Alice Oseman
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 368
Sprache: Deutsch






Klappentext


Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.


Meine Meinung


Cover: Das Cover ist sehr interessant und ansprechend gestaltet und nachdem man das Buch gelesen hat, bekommt es auch eine tiefere Bedeutung. So stehen die Würfel zum Beispiel im übertragenen Sinne für die Rätsel, die das Leben bereit hält, und auch das Outfit des Mädchens spielt noch eine Rolle in der Handlung.

Inhalt: Tori Spring geht in die 12.Klasse eines Gymnasiums und ist ganz anders als ihre Mitschüler. Anstatt wie ihre beste Freundin das Leben zu genießen und auf Partys zu gehen, grübelt sie nur vor sich hin und verachtet die scheinbare Sorglosigkeit der anderen. Durch ihr depressives Verhalten schottet sie sich immer mehr von den Menschen in ihrem Umfeld ab. Doch dann taucht plötzlich eine geheime Gruppe mit dem Namen "Solitaire" auf und sorgt in Toris Schule für Chaos. Außerdem trifft sie auf Micheal Holden, einen etwas verrückt erscheinenden neuen Schüler. Und obwohl sich Tori gegen jede Kontaktaufnahme seinerweits sträubt, will er ihr nicht mehr von der Seite weichen.

Auf dieses Buch bin ich eher durch Zufall, durch eine Leseprobe, aufmerksam geworden und als diese und der Klappentext mich etwas neugierig gemacht hatten, habe ich mich dazu entschlossen, das Buch zu lesen. Die Handlung fand ich auch wirklich sehr interessant, da Tori doch auch eine sehr negative Einstellung zum Leben hat und dadurch auf bestimmte Dinge anders reagiert. Es war auch sehr spannend ihre Entwicklung im Laufe des Buches zu beobachten und mitzuverfolgen. Tori ist ein nicht ganz einfacher Charakter, schon allein wegen ihrer Persönlichkeit. So ist es also gut möglich, dass man etwas braucht um mit ihr warm zu werden. Auch sind manche ihrere Handlungen nicht immer so gut nachzuvollziehen.

Die Autorin hat das Buch mit siebzehn geschrieben und das merkt man auch an bestimmten Sachen. So ist der Schreibstil natürlich sehr einfach und die Sätze meist nicht so komplex. Außerdem hätte an bestimmten Stellen, wie z.B. bei Beschreibungen oder Hintergrundinformationen, noch ein bisschen mehr in die Tiefe gegangen werden können. Da wirkten manche Stellen doch etwas blass.
Aber etwas Positives hat das junge Alter der Autorin natürlich auch, denn so sind auch viele Dinge aus der Neuzeit mit eingearbeitet wurden, wie zum Beispiel Harry Potter, Mario Kart Wii mit dem Regenbogenboulevard, usw. Durch diese Kleinigkeiten fühlt man sich richtig wohl in der Geschichte, weil sie ein bisschen an das eigene Leben erinnern.


Fazit


"Solitaire" ist ein schönes Buch für Zwischendurch, das den Leser mit seiner interessanten Geschichte unterhält und vielleicht auch etwas zum Nachdenken anregt. Ein paar Stellen hätten noch etwas mehr ausgebaut werden können, aber insgesamt kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.


Bewertung




1 Kommentar:

  1. Tolle Rezi,
    das Buch landet dirket auf meiner Wunschliste :)
    http://xoxoclaudia.blogspot.de/

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