[Kurzmeinung] After forever




Buchtitel: After forever
Autor: Anna Todd
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 576
Sprache: Deutsch






Klappentext


Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern …


Meine Meinung


Ich bin nun nach einer etwas längeren Zeit endlich dazu gekommen den letzten Teil der After Reihe zu lesen. Das Cover passt wieder sehr gut zu den anderen und ist recht schlicht gehalten. Die Geschichte setzt direkt nach den Ereignissen von Band drei ein, der ja mal wieder mit einem echt miesen Cliffhanger geendet hatte.
Etwa die erste Hälfte des Buches ist wieder genauso wie wir es schon von den anderen Teilen kennen. Es gibt wieder einige Streitereien, Trennungen und Versöhnungen. Ich weiß wirklich nicht wie die Autorin das macht, aber obwohl die Story und die ständigen Streits eigentlich sinnlos sind und nervig sein müssten, kann ich das Buch nicht aus der Hand legen. Ich weiß nicht was bei mir nicht stimmt, aber ich finde gerade die ganzen Streitereien sehr unterhaltsam. Und das, obwohl sich die Protagonisten eigentlich fast immer um dasselbe streiten.
Der zweite Teil war hingegen komplett anders. Die Tatsache, dass Hardin sich für Tessa ändern möchte, ist ja nichts neues. Doch dieses Mal zieht er es wirklich durch. Er lässt ihr ihren Freiraum und die beiden leben mehrere Monate getrennt ihr eigenes Leben. Das Ende ist voraussehbar, aber das war es eigentlich nicht, was mich so gestört hat. Das Problem war, dass es so schien als hätte die Autorin keine wirkliche Lust mehr. In der zweiten Hälfte wurden sehr viele Zeitsprünge gemacht, weil einfach nichts mehr passiert ist. Die Autorin hat die Streits zwischen den beiden immer so ausführlich beschrieben, doch hier passierte schnell alles mal auf ein paar Seiten. Es schien als hätte Hardin seine Wandlung, die so oft gescheitert war, plötzlich ganz leicht von jetzt auf gleich hinbekommen. Es wirkte ein bisschen so als würde die Autorin die letzten Szenen nur schreiben, weil man das von ihr erwartete. Das fand ich wirklich sehr schade, denn diese letzte Hälfte wird der Reihe wirklich nicht gerecht.

Wenn ich nur den ersten Teil bewerte würde, gäbe es auf jeden Fall 5 Sterne, aber da das Ende mehr so hingeklatscht wurde, muss ich einen Stern abziehen.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen